Eigene Website erstellen

Was Dich auf dieser Webseite erwartet

Wenn Du bisher mit dem Erstellen von Websites wenig oder gar nichts zu tun hattest und jetzt aber den Entschluss gefasst hast, dass Du eine eigene Website erstellen willst, dann bist Du hier
richtig. Die Schritt-für-Schritt Anleitung, die Du auf dieser Webseite findest, habe ich für diejenigen erstellt, die jetzt – egal aus welchem Grund – eine Webseite selber erstellen wollen.

Eigene Website erstellen

Und zwar eine Webseite, die unter deiner eigenen Domain angelegt ist, die einen professionellen Eindruck macht, bei Google gefunden wird und innerhalb von einem Tag komplett fertig ist. Diese Webseite kann entweder privat motiviert sein oder sie soll Deine Firma im Netz präsentieren.

Warum braucht Du eigentlich eine Anleitung, um eine eigene Website erstellen zu können?

Grundsätzlich gibt es zig verschiedene Möglichkeiten eine Website ins Netz zu stellen. Wenn Du ohne oder nur mit wenigen Vorkenntnissen anfängst, dich mit dem Thema zu beschäftigen, kommst Du schnell an Deine Grenzen, weil Du einen Overload bekommst und am Ende den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst.

Bei meiner Schritt-für-Schritt Anleitung habe ich darauf geachtet, Dir einen Weg, der sehr gut funktioniert, vorzugeben und jeden Schritt exakt zu beschreiben, wie Du deine eigene Website erstellen kannst. Somit wirst Du, wenn Du alles genauso nachmachst wie ich es beschreibe, am Ende des Tages eine professionelle Webseite im Netz haben, die sofort einsatzfähig ist und die Du jederzeit weiter ausbauen kannst, wenn Du das möchtest.

Was, wenn Du trotzdem noch mehr Hilfe brauchst?

Wenn Du nach dem Durcharbeiten der Anleitung auf dieser Webseite doch noch Probleme hast, das Beschriebene umzusetzen und deine eigene Website zu erstellen, verzweifle nicht, denn ich habe auch für diesen Fall eine Lösung für Dich – nämlich einen Videokurs „Einführungskurs WordPress“. Der Vorteil von diesem kostenpflichtigen Videokurs ist, dass Du  im wahrsten Sinne des Wortes einem Profi über die Schulter schauen kannst und alle Schritte visuell 1 zu 1 erklärt bekommst. Natürlich kann man in einem Videokurs alle Details noch genauer und noch ausführlicher beschreiben (gilt insbesondere für die Punkte 8-10 der Schritt-für-Schritt Anleitung), als auf einer Webseite. Darüber hinaus beinhaltet der kostenpflichtige Videokurs einen persönlichen Support an den Du dich wenden kannst, wenn Du mal nicht weiter kommst und Unterstützung brauchst.

Mein Tipp: Schaue Dir zunächst meine Schritt-für-Schritt Anleitung auf dieser Webseite genau an, bevor Du Dich entscheidest.

So, jetzt kann es losgehen. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Erstellen deiner eigenen Website!

 

Mit nur 10 Schritten zur eigenen Website - eine Übersicht:

  1. Beim Hoster anmelden und eine eigene Domain registrieren
  2. Das Webseitensystem WordPress installieren
  3. Eine Designvorlage auswählen und hochladen
  4. Plugins hochladen
  5. Ein Webseiten-Menü erstellen
  6. Allgemeine Webseiteneinstellungen vornehmen
  7. Impressum, Datenschutzerklärung, Kontaktformular erstellen und einfügen
  8. Design-Einstellungen, Header und Footer-Widgets erstellen
  9. Webseiteninhalte erstellen und einfügen
  10. Weiterführende Anmerkungen und Entwicklungsmöglichkeiten deiner Website

Jetzt werden wir jeden Schritt einzeln durchgehen und ich werde Dir genau beschreiben was Du jeweils tun musst, um deine eigene Website zu erstellen.

Schritt 1: Beim Hoster anmelden und eine eigene Domain registrieren

Als erstes müssen wir einen Ort finden, wo wir Deine Webseite hinterlegen können. Das heißt wir brauchen einen Webhoster. Dafür nehmen wir den Hoster all-inkl.com. Dies ist einer der besten Hoster mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Für den Anfang reicht der „All-inkl. Privat“-Tarif. Der ist in den ersten 3 Monate kostenlos und kostet ab dem 4. Monat 4,95 € pro Monat. Neben dem Webspace sind auch 3 Domains inklusive. Ein weiterer Vorteil ist, dass man das Webseitensystem WordPress (siehe Schritt 2) ganz leicht installieren kann. Hier kommst Du auf die Startseite von All-Inkl: Zum Webhoster All-Inkl

Eigene Website erstellen

Bevor wir uns bei All-Inkl registrieren, müssen wir uns einen Namen, sprich eine Domain, für deine Webseite überlegen. Die Domain sollte nicht zu lang sein (max.3 Worte, die jeweils mit einem Bindestrich verbunden werden) und sollte den Inhalt der Webseite beschreiben, damit man schon an der Domain erkennen kann um was es bei der Webseite geht. Auf der Startseite von All-Inkl findest Du in der Mitte der Seite ein Feld in dem Du Deine Wunschdomain eingeben kannst, um zu schauen ob diese Domain noch frei ist. Denn jede Domain darf es nur einmal auf der Welt geben. Als Endung der Domain nimm am Besten eine „de“- Endung für Deutschland.

Wenn Du eine passende Domain gefunden hast, die noch frei ist, notiere diese auf einem Zettel. Jetzt klicke bei All-Inkl Privat auf „Bestellung“ und gib Deine Domain ohne „www“ in das angezeigte Feld ein und klicke Dich weiter durch den Bestellprozess. Wenn Du den Bestellprozess abgeschlossen hast, bist Du beim Webhoster All-Inkl angemeldet und hast deine Domain registriert. All-Inkl hat Dir auch per E-Mail eine Auftragsbestätigung und alle Zugangsdaten geschickt.

Schritt 2: Das Webseitensystem WordPress installieren

Als nächstes brauchen wir ein Webseitensystem mit dem wir deine eigene Website erstellen können. Hierzu wählen wir das Webseitensystem WordPress, weil es kostenfrei, sehr flexibel, relativ leicht zu bedienen ist und zu den führenden Webseitensystemen gehört.

Um WordPress zu installieren, musst Du wieder die Startseite von All-Inkl aufrufen und oben rechts auf „Kundenlogin“ klicken und dich unter „MembersArea“ einloggen. Deine Zugangsdaten findest Du in der E-Mail, die Dir All-Inkl zugeschickt hat.

eigene Webseite erstellen

Dann klickst Du auf „Vertragsverwaltung“ und anschließend auf „KAS Login“. Wenn Du „Domain“ anklickst siehst Du deine Domain. Jetzt gehst Du auf „Datenbanken“ und klickst auf „neue Datenbank anlegen“. Dort gibst Du unter Kommentar eine kurze Beschreibung Deiner Webseite ein und klickst bei Passwort auf „automatisch generieren“. Anschließend speicherst Du das Ganze.

Jetzt klickst Du links auf „Tools“ und dann auf „Software-Installation“ und wählst bei „Domain“ deine Domain aus. Dann klickst Du auf „Weiter“ und wählst unter Blog „Wordpress“ aus. Als Benutzernamen gibst Du „admin_dein name“ ein und gibst Deine E-Mail Adresse an und klickst auf „Weiter“. Unter Datenbank wählst Du die Datenbank aus, die Du vorher angelegt hast. Jetzt wieder auf „Weiter“ klicken und zwei Häkchen setzen und Installation starten. WordPress wird jetzt installiert und Du bekommst deine WordPress Zugangsdaten per E-Mail zugeschickt.

Schritt 3: Eine Designvorlage auswählen und hochladen

Ein weiterer großer Vorteil von WordPress ist, dass es jede Menge kostenloser und guter Designvorlagen für deine Webseite gibt. Eine Designvorlage oder auch Theme genannt brauchst Du, um deine eigene Website zu erstellen.

Bei der Auswahl des Themes ist es wichtig eine Theme auszusuchen, mit der Du eine Website erstellen kannst, die nicht nur auf einem PC sondern auch auf einem Smartphone oder Tablet problemlos angeschaut werden kann. Das bedeutet das Theme muss „Responsive“ sein. Ich habe ein Theme rausgesucht, dass diese Kriterien erfüllt und mit dem wir gut arbeiten können.

Schau jetzt zunächst in Deinen E-Mail Account und suche nach der E-Mail, die Du von All-Inkl bekommen hast und die den Betreff hat: „Zugangsdaten Ihrer WordPress Software“. Klicke den Link in der E-Mail an und melde Dich mit deinem Benutzernamen und deinem Passwort an. Jetzt bist Du in dem internen Bereich deiner Webseite. Gehe jetzt in der linken Leiste auf „Design“ und dann auf „Themes“. Hier findest Du bereits einige vorinstallierte Standard-Themes.

Eigene Website erstellen - interner WP Bereich

Klicke jetzt links oben auf „Installieren“ und Du findest eine Vielzahl von weiteren Themes. Jetzt gibst Du in das Suchfeld oben rechts Esteem ein, gehst mit dem Cursor auf dieses Theme und klickst auf „Installieren“. Nachdem das Theme installiert wurde, klickst Du auf „Activate“. Wenn Du jetzt wieder auf „Design“ und „Theme“ gehst, siehst Du, dass unser Theme „Esteem“ fertig installiert ist.

Schritt 4: Plugins hochladen

Plugins sind Zusatzprogramme, die der WordPress Installation hinzugefügt werden und dich beim Erstellen deiner eigenen Website unterstützen. Plugins erweitern den Funktionsumfang von WordPress erheblich. Im Prinzip erweitert ein Plugin den vorhandenen Code von WordPress, sodass WordPress eine bestimmte Funktion hinzugefügt wird. Es gibt mehrere zehntausend WordPress Plugins. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: Suchmaschinenoptimierung, Shopfunktion, Mehrsprachigkeit, Formulare, Forum, Sicherheit, BackUp – es gibt eigentlich nichts, wofür es kein Plugin gibt.

Wir werden uns an dieser Stelle mit einer Grundausstattung von Plugins begnügen, die besonders wichtig sind. Du kannst jederzeit weitere Plugins hinzufügen, wenn Du sie brauchst.

Wir benötigen jetzt folgende Plugins:

  • Antispam Bee (Abwehr von Spam-Kommentaren)
  • SI CAPTCHA Anti-Spam (Fügt als Anti-Spam Maßnahme ein Captcha hinzu)
  • Cachify (Erhöht die Ladegeschwindigkeit deiner Webseite)
  • Contact Form 7 (Kontaktformular)
  • WordPress Backup to Dropbox (Automatische Datensicherung deiner Webseite in deine Dropbox)
  • WP Permalauts (Erkennt Umlaute und macht aus ä z.B. ae)
  • Yoast SEO (Suchmaschinenoptimierung, damit Deine Webseite bei Google gefunden wird)

Um die Plugins zu installieren gehst Du wieder in den internen Bereich Deiner WordPress Webseite. Jetzt klickst Du links in der Seitenleiste auf „Plugins“ und dann oben auf „Installieren“. Gib in das Suchfeld oben rechts den Namen des ersten Plugins ein „Antispam Bee“. Inder Liste erscheint jetzt an der ersten Stelle das Plugin. Du klickst auf „Installieren“. Das Plugin wurde jetzt erfolgreich installiert und Du klickst auf „Aktiviere dieses Plugin“. Das Plugin ist nun Deinen installierten Plugins hinzugefügt worden. Mit allen anderen Plugins verfährst Du genauso wie eben beschrieben.

Eigene Website erstellen - Plugins

Wenn alle Plugins installiert sind, setzt Du bei den Plugins die einen roten Balken haben ein Häkchen. Und wählst oben bei „Aktion wählen“ „Update“ aus und klickst auf „Apply“. Jetzt gehst Du „Zurück zur Plugin-Seite“ und siehst dort, dass alle Plugins hochgeladen und aktualisiert sind.

Schritt 5: Ein Webseiten-Menü erstellen

Wenn Du das Menü Deiner Website erstellst, legst Du grundsätzlich fest, welche Inhalte auf deiner Website zu finden sind. Das Menü erscheint in der Regel oben im Header deiner Webseite und bei klicken auf die Menüpunkte kommt der Besucher auf eine Seite Deiner Website. Das Menü kann je nach Thema und Zweck der Webseite sehr unterschiedlich sein und jeder Menüpunkt kann noch Unterpunkte enthalten. Wir werden uns jetzt auf ein einfaches Menü beschränken, damit ich Dir erst einmal grundsätzlich zeigen kann wie man ein Menü erstellt. Du kannst dann dein Menü individuell entsprechend deinen Wünschen anpassen.

Unser Menü beinhaltet folgende Menüpunkte:

  • Home
  • Über Uns
  • Mein Thema (hier kannst Du einen Menüpunkt einbauen, der das Thema deiner Webseite beschreibt)
  • Blog (hier kannst Du Blogartikel zu deinem Thema veröffentlichen)
  • Impressum (Pflichtpunkt)
  • Datenschutzerklärung (Pflichtpunkt)
  • Kontakt (hier kannst Du ein Kontaktformular hinterlegen)

Jetzt klickst Du im internen Bereich deiner Website in der linken Seitenleiste auf „Seiten“. Mit dem Cursor gehst Du auf die Beispiel-Seite und klickst auf „Trash/Papierkorb“. Danach klickst Du oben auf den Button „Erstellen“. Bei „Titel hier eingeben“ gibst Du Home ein und Dann klickst Du rechts auf „Speichern“ und dann auf „Veröffentlichen“. Jetzt klickst Du wieder oben bei Seite bearbeiten auf „Erstellen“ und verfährst wie eben beschrieben. Das machst Du bis alle Menü-Seiten erstellt sind. Dann klickst Du wieder in der Seitenleiste auf „Seiten“ und siehst alle Menü-Seiten, die Du erstellt hast.

Eigene Website erstellen - Menü

Jetzt klickst Du in der rechten Seitenleiste auf „Design“ und dann auf den Unterpunkt „Menüs“. Dort siehst Du links in dem Kasten alle Seiten, die Du erstellt hast, klickst die Kästchen alle an und klickst auf „Zum Menü hinzufügen“. Jetzt musst Du noch die Menüstruktur in die richtige Reihenfolge bringen, in dem Du mit dem Cursor auf den entsprechenden Balken gehst und diesen dahin verschiebst wo er hin soll. Jetzt klickst Du bei „Menü Einstellungen“ „Pimary Menü“ an und dann auf „Menü speichern“. Dein Menü ist jetzt fertig und sieht so aus:

Eigene Website erstellen - Menü fertig

Schritt 6: Allgemeine Webseiteneinstellungen vornehmen

Jetzt werden wir einige Einstellungen an Deiner Webseite vornehmen, die für die Darstellung und für das Ranking bei Google wichtig sind. Dazu klickst Du in der linken Seitenleiste des internen Bereichs deiner Website auf „Einstellungen“. Unter dem Punkt „Allgemein“ gibst Du einen Site Title und einen Untertitel ein. Deine WordPress- und Seiten-Adresse lautet: http://www.meine-domain.de. Bei E-Mail-Adresse gibst Du eine E-Mail ein unter der Du gut erreichbar bist. Jetzt runter scrollen und auf „Änderungen übernehmen“ klicken.

Jetzt klickst Du links in der Leiste auf „Schreiben“, scrollst runter und klickst bei Update Services auf „Update Services“. Kopierst alle XML-RPC Ping Services, gehst wieder zurück, fügst die Ping Services in das weiße Feld unten ein und klickst auf „Änderungen übernehmen“.

Jetzt klickst Du auf „Lesen“ und wählst bei Startseite zeigt „Eine statische Seite“ und wählst bei Startseite „Home“ und bei Beitragsseite „Blog“. Jetzt klickst Du auf „Änderungen übernehmen“.

Jetzt klickst Du auf „Permalinks“ und wählst „Beitragsname“ aus und speicherst das Ganze wieder mit „Änderungen übernehmen“.

Unterhalb der Einstellungen gibt es einen weiteren Punkt “WPB2D“. Das ist das Plugin für die Datensicherung. Das musst Du anklicken und dann auf „Authorize“ klicken, um deine vorher auf dem PC installierte Dropbox mit diesem Plugin zu verknüpfen. Jetzt brauchst Du unter „Backup Settings“ und „Einstellungen“ nur noch Tag und Uhrzeit sowie Häufigkeit deiner Backups einzugeben.

Um das auf den einzelnen Seiten „Hinterlasse eine Antwort“ auszublenden, musst Du auf „Seiten“ gehen dann bei der jeweiligen Seite „Edit“ anklicken, ganz runter scrollen und unter „Diskussion“ „Kommentare erlauben“ deaktivieren.

Schritt 7: Impressum, Datenschutzerklärung, Kontaktformular erstellen und einfügen

Impressum und Datenschutzerklärung sind wichtige vom Gesetzgeber vorgeschriebene Seiten, wenn Du eine eigene Website erstellen willst. Es gibt hierzu von der Firma eRecht24 einen Impressum-Generator, den wir kostenlos nutzen können.

Impressum und Datenschutzerklärung erstellen

Dazu gehen wir auf den Impressum-Generator, klicken unten auf „Impressum erstellen“ und klicken uns entsprechend den Anweisungen durch. Wenn Du unsicher bist, was Du jeweils anklicken oder eintragen sollst, schaue Dir zunächst das Video mit der Anleitung zum Impressum-Generator an.

Wenn Du Dich durch den Impressum-Generator geklickt hast, bekommst Du am Ende ein Impressum, einen Disclaimer und eine Datenschutzerklärung jeweils im HTML-Format. Als erstes kopierst Du das Impressum und gehst wieder in den internen Bereich deiner Webseite. Jetzt klickst du in der linken Seitenleiste auf Seiten, gehst dann auf Impressum und klickst dann auf „Edit“. Über dem Eingabebereich siehst Du rechts in der Ecke ein Button auf den steht „Text“. Diesen klickst Du an und gehst anschließend mit dem Cursor oben links in das Eingabefeld und fügst das Impressum ein, das Du vorher kopiert hast. Dann klickst Du oben rechts auf „Visuell“ und dann rechts darunter auf „Update“. Jetzt siehst Du das Impressum im Klartext.

Eigene Website erstellen - Impressum

Der Disclaimer kommt direkt unter das Impressum. Dabei gehst Du genauso vor wie eben beschrieben. Die Datenschutzerklärung fügst Du ebenfalls wie oben beschrieben ein, wobei Du vorher anstatt der Seite „Impressum“ die Seite „Datenschutzerklärung“ auswählst.

Kontaktformular erstellen

Jetzt wollen wir noch ein Kontaktformular in Deine Website integrieren. Dazu klickst Du links in der Seitenleiste des internen Bereichs deiner Website auf „Formulare“. Dann gehst Du mit dem Cursor auf „Kontaktformular 1“ und klickst auf „Bearbeiten“. Dann kopierst Du den Code, der unter „Kontaktformular 1“ steht und klickst dann in der Seitenleiste auf „Seiten“ und dann auf „Kontakt“ und „Edit“. Jetzt bist Du auf deiner Kontaktseite und kopierst den Formular-Code in das Eingabefeld.

Über den Formular-Code fügst Du noch einen kurzen Satz ein wie z.B. „Bitte nehmen Sie über das Formular Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns auf Sie!“, markierst den Satz und wählst bei „Absatz“ „Überschrift 3“ aus und klickst auf „B“ für fett drucken. Jetzt gehst Du mit dem Cursor ans Ende des Satzes und drückst auf Return, um einen Absatz einzufügen.

Eigene Website erstellen - Kontaktformular

Rechts in der Seitenleiste unter Attribute änderst Du das Template auf „Contact Page Template“ und bei Select Layout auf „No sidebar content Centered“. Jetzt noch auf „Update“ klicken und fertig!

Schritt 8: Design-Einstellungen, Header und Footer-Widgets erstellen

In diesem Abschnitt kümmern wir uns um das Erscheinungsbild deiner Website. Als erstes klickst Du in der linken Seitenleiste deines internen Webseiten-Bereichs auf „Design“ und dann auf „Anpassen“. Jetzt bist Du im internen Bereich deines Webseiten-Themes „Esteem“.

Und so wird deine Website in etwa aussehen, wenn Du mit dem Schritt 8 durch bist:

Eigene Website erstellen - Header

Design-Einstellungen

Jetzt gehst Du in der linken Seitenleiste auf „Design“, dann auf „Site Layout“ und wählst „Boxed layout“ aus. Bei „default layout“ wählst Du das erste Layout aus, bei „Default layout for pages only“ wählst Du das dritte Design aus und bei „Default layout for single posts only“ wählst Du das erste Design aus.

Bei „Blog page display type“ wählst Du „Full Content“ aus und bei „Primary color option“ wählst Du eine Farbe aus, die bei Links, Buttons und anderen Gelegenheiten verwendet wird. Ich habe hier blau ausgewählt. Jetzt klickst auf „Speichern & Publizieren“. Über den Pfeil rechts oben kommst Du zurück in die Seitenleiste.

Farben und Header-Bild

Bei Farben wählst Du eine Hintergrundfarbe aus. Ich habe hier einen Grauton gewählt. Bei Header-Bild benötigst Du ein Bild, das oben im Header deiner Website erscheinen wird. Es sollte ein Bild sein, das zu dem Inhalt Deiner Website passt. Um hier urheberrechtlich auf der sicheren Seite zu sein, empfehle ich Dir ein kostenpflichtiges Bild. Ich nutze hier die Bilderdatenbank von Fotolia. Nachdem Du dich bei Fotolia angemeldet und Dein Fotolia-Konto mit mindestens 10 Credits aufgeladen hast (Ein Credit entspricht 1,40 €) gibst Du in die Suchliste einen Suchbegriff ein, damit Bilder angezeigt werden, die zu Dir passen. Bei Ausrichtung gebe Horizontal ein und achte darauf, dass die ausgewählte Lizenz eine Größe hat von ca. 1400×400 px. Jetzt klickst Du bei Header-Bild auf „Bild hinzufügen“ und klickst auf „Speichern & Publizieren“. Vergiss nicht den Link zum Urheber des Bildes in deinem Impressum einzufügen z.B. Datei: #66387154 | Urheber: opolja – Fotolia.com

Footer-Widgets

Jetzt gestalten wir den Footer Deiner Website. Dazu gehst Du auf Widgets und dann auf „Footer Sidebar One“, klickst auf Widget hinzufügen und wählst z.B. Kalender aus und fügst als Titel „Kalender ein. Mit den beiden anderen Footern verfährst Du genauso, wählst z. B. „Seiten aus“ und sortiert nach „Seitentitel“ und wählst für den dritten Footer „Text“ aus, ergänzt bei Titel „Kontaktdaten“, klickst unten „Absätze automatisch hinzufügen“ an und gibst deine Kontaktdaten ein. Jetzt klickst Du wieder auf „Speichern & Publizieren“. Jetzt gehst Du zurück in den internen Bereich deiner Webseite und klickst ganz oben links auf „Meine Webseite“. Du siehst Deine Website hat schon Gestalt angenommen. Jetzt müssen wir uns noch um die Inhalte auf deiner Webseite kümmern.

Schritt 9: Webseiteninhalte erstellen und einfügen

Jetzt brauchst Du noch Webseiteninhalte für deine „Home-Seite“, „Über uns“, „Mein Thema“ und „Blog“. Grundsätzlich solltest Du die Inhalte so gestalten, dass sie hochwertig sind. Das was Du mit der Webseite bezweckst solltest Du gut und verständlich beschreiben, sodass der Leser interessante Informationen über Dein Thema bekommt, die ihm einen echten Mehrwert liefern. Durch sinnvolle Überschriften, Absätze und Formatierungen wie Aufzählungen und Fett-Druck sowie mit eigefügten Bildern lockerst Du den Text auf und erleichterst das Lesen.

Und so könnte die Home-Seite deine Website von der Optik her aussehen, wenn Du deine Webseiteninhalte eingefügt hast:

Eigene Website erstellen - Inhalte

Inhalte erstellen und einfügen

Erstelle deine Texte in einem Word-Dokument. Dann kopierst Du den Text und gehst in den internen Bereich Deiner Webseite und klickst in der linken Seitenleiste auf Seiten und wählst die Seite aus wo der Text eingefügt werden soll wie z.B. die Home-Seite und klickst auf „Edit“. Achte darauf das die Seite auf „Visuell“ steht und füge in den Eingabebereich deinen Text ein, indem Du die rechte Maustaste und dann „als unformatierten Text einfügen“ klickst. Jetzt gehst Du jeweils an das Ende deiner Absatz-Überschriften und drückst die Return-Taste, um einen Absatz zu erzeugen.

Dann markierst Du jeweils die Überschriften und wählst oben bei Absatz eine geeignete Überschrift-Größe wie z. B. Überschrift 3 für Hauptüberschriften und Überschrift 4 oder 5 für Unter-Überschriften aus. Wenn Du willst kannst Du die Farbe der Überschriften ändern, indem Du bei „A“ eine entsprechende Farbe auswählst mit „B“ oder „I“ kannst Du fett bzw. kursiv aktivieren, daneben findest Du Aufzählungszeichen.

Bilder einfügen

Bilder kannst du über Add Media einfügen. Suche Dir dazu bei Fotolia ein passendes Bild heraus, lade es auf deinen Computer hoch und gehe mit dem Cursor an die Stelle im Text wo Du das Bild einfügen willst. Dann klickst Du auf „Add Media“ und „Upload Files“ und wählst über „Dateien auswählen“ das Bild auf deinem Computer aus, dass Du hochladen willst. So gelangt dein Bild in deine Media-Galerie. Setze auf der rechten Seite „Alignment“ auf „left“, „link to“ auf „None“ und Size auf „Medium“. Jetzt klickst Du auf Insert into page. Über „Seite ansehen“ kannst Du das Ergebnis anschauen. Denke wieder daran den Urheber des Bildes in dein Impressum zu setzen.

Blog bearbeiten

Auf der Seite „Blog“ kannst Du Blogartikel veröffentlichen. Damit bleibt deine Website aktuell und Du kannst, wann immer Du möchtest Artikel mit aktuellen Themen, die zu deiner Website passen ergänzen.

Dazu gehst Du wieder in den internen Bereich Deiner Webseite und klickst in der linken Seitenleiste auf „Beiträge“ und dann auf „Erstellen“. Gib einen Titel ein und klicke rechts auf „Veröffentlichen“. Jetzt kannst Du deinen vorher in Word geschriebenen Blogartikel wieder in das Eingabefeld kopieren und bei der Bearbeitung genauso verfahren wie oben beschrieben. Danach gehst Du auf „Text“ und fügst nach dem ersten Absatz durch klicken auf „more“ einen entsprechenden Code ein.

Wenn Du auf „Seite ansehen“ und dann auf den Menüpunkt „ Blog“ klickst siehst Du den Blogartikel mit einem kurzen Text und in Klammern darunter (mehr…). Wenn Du auf „mehr“ klickst siehst Du deinen Blogartikel in voller Länge.

Hier ein Beispiel wie die Blogseite aussehen kann:

Eigene Website erstellen - Blog

Wenn Du alles so umgesetzt hast, wie ich in meiner Schritt-für-Schritt Anleitung beschrieben habe, hast Du jetzt eine eigene Website erstellt, die unter deiner eigenen Domain angelegt bereits online ist und die einen professionellen Eindruck macht.

Schritt 10: Weiterführende Anmerkungen und Entwicklungsmöglichkeiten deiner Website

Wie ich am Anfang bereits angemerkt habe ist diese Webseite und die Schritt-für-Schritt Anleitung, die Du hier findest für diejenigen gemacht, die ohne Vorkenntnisse unter einer eigenen Domain eine professionelle eigene Website schnell erstellen wollen.

Wenn Du alle Schritte, die ich auf dieser Webseite beschrieben habe, genauso umgesetzt hast, bist Du jetzt Inhaber einer eigenen professionellen Website. Natürlich gibt es noch viele Weiterentwicklungsmöglichkeiten für deine Website, die ich aber an dieser Stelle nur kurz anreißen möchte, weil sonst der Rahmen dieser Webseite gesprengt würde. Wenn Du weitere Anleitung brauchst oder deine Website weiter entwickeln möchtest, empfehle ich Dir, wie am Anfang dieser Webseite schon erwähnt den kostenpflichtigen Videokurs „Einführungskurs WordPress“:

Eigene Website erstellen - Videokurs

Weiterentwicklung des Designs

Wenn Du dich ausführlicher mit dem Theme „Esteem“ beschäftigst wirst Du feststellen, dass es z.B. die Möglichkeit gibt, Slider in deine Webseite einzubauen. Du kannst auch noch aufwendigere meist kostenpflichtige Theme verwenden wie auf der Plattform envatomarket angeboten werden, die noch wesentlich mehr Funktionen und Gestaltungsmöglichkeiten beinhalten. Hier kann ich das Theme „Enfold“ besonders empfehlen. Gib in das Suchfeld einfach „enfold – responsive“ ein.

Einbau weiterer Plugins

Wie ich schon geschrieben habe gibt es unzählige nützliche Plugins. Mein Tipp: Gehe auf „Plugins“ in der Seitenleiste des internen Bereichs deiner Website und klicke auf „installieren“ und dann auf „Populär“. Dort findest Du viele interessante Plugins, die dir helfen deine Website weiterzuentwickeln.

Visuelle Gestaltung der Inhalte

Wie bereits von mir beschrieben ist es wichtig die Inhalte auf der Webseite auch optisch anprechend zu gestalten, damit der Leser sie leicht aufnehmen kann. Dazu gehört neben Bildern auch der Einbau von Videos, Screenshots, Listen oder gestaltete Boxen. Das Plugin „Shortcodes Ultimate“ erweitert die Gestaltungsmöglichkeiten deiner Inhalte enorm.

Google & Co

Google hält einige Tools bereit, die sehr nützlich sind, wenn Du eine eigene Website erstellen willst und darüber hinaus auch helfen, bei Google besser gefunden zu werden. Dazu gehört das Analyseprogramm „Google Analytics“ und das „Google Webmastertool“ sowie „Google Places“.

So , jetzt sind wir aber durch und ich hoffe ich konnte Dir dabei helfen deine eigene Website zu erstellen. Wenn Du eine Frage hast schreib mir bitte einfach eine Mail an info[ät]eigenewebsiteerstellen24.de.